Japanische Export-Schmuckschatulle aus der Showa-Zeit (Mitte des 20. Jahrhunderts). Dieses Objekt kombiniert eine funktionale Holzstruktur mit traditionellen dekorativen Elementen orientalischer Kunst, die für die damaligen internationalen Märkte bestimmt waren.
Historischer Kontext: Nach dem Zweiten Weltkrieg weitete Japan seine Produktion lackierter Dekorationsgegenstände aus. Dieses Stück verfügt über einen Rollladen- oder Lamellenverschlussmechanismus, eine technische Lösung, die patentiert und weit verbreitet in Näh- und Schmuckkästchen verwendet wurde, um den Platz zu optimieren und den Inhalt zu schützen.
Technische Details und Zustand:
- Zeitraum: 1960er Jahre.
- Technik: Lackiertes Holz mit handgemalten polychromen Szenen, die traditionelle Frauenfiguren in Kimonos (Bijin-ga) in einer Gartenlandschaft darstellen.
- Abmessungen: Ca. 18 cm breit (7,1 Zoll), 12 cm hoch (4,7 Zoll) und 15 cm tief (5,9 Zoll).
- Materialien: Holz, Glasspiegel, dekorative Textilschnur und Metallbeschläge.
- Zustand: Originaler Vintage-Zustand. Deutliche Abnutzungserscheinungen an Lack und Farbe, insbesondere an Kanten und Ecken. Der Rollladenmechanismus ist funktionstüchtig. Der Innenspiegel weist altersbedingte Patina und leichte Flecken auf.
Sammlerwert: Ein interessantes Stück für Sammler von Exportobjekten des 20. Jahrhunderts und Liebhaber japanischer Ästhetik der Jahrhundertmitte. Das mechanische Design und die handgemalte Ikonografie machen es zu einem repräsentativen Beispiel der japanischen Nachkriegsproduktion.
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